Leitbild & Methodik

natürlich ~ draußen ~ gemeinsam

Lebendigkeit wiederentdecken

Wenig Bewegung, kaum frische Luft und der ständige Blick auf das Smartphone – unser moderner Alltag hat uns von unserer Natur entfremdet. Wir funktionieren, aber wir fühlen uns oft isoliert und dauergestresst.

Dabei ist das Draußensein in unserer DNA verankert. Die Natur ist kein Ausflugsziel, sie ist unsere Heimat. Sie schenkt uns die Ruhe, die wir im digitalen Rauschen vermissen, und echte Gemeinschaft, die kein Bildschirm ersetzen kann. Ich lade Dich ein, Dich an dieses ursprüngliche Lebensgefühl zu erinnern. Bei meinen Veranstaltungen wird die Natur zu unserer Lehrmeisterin von fast Vergessenem und dient uns als Kraftort, um die Verbindung zu uns selbst, unseren Mitmenschen und unserer Umgebung wieder lebendig werden zu lassen.

Draußen

die eigene Umgebung neu entdecken
Draußen zu sein bedeutet mehr als nur frische Luft. Es ist der Ort, an dem unsere Sinne weit werden und der Geist zur Ruhe kommt. Die frische Luft, der unebene Boden und der weite Horizont rücken unsere Perspektive wieder gerade.

Bewegung

den eigenen Rhythmus finden
Unser Körper ist für das Draußensein gemacht. Wenn wir uns bewegen, kommen auch unsere Gedanken und Gefühle wieder in Fluss, aber wir können auch leichter direkt im Moment sein. 

Gemeinschaft

Verbundenheit erleben
Wir sind soziale Wesen. Das gemeinsame Erleben am Feuer, das Teilen von Entdeckungen und das gegenseitige Unterstützen in der Natur schafft eine Form von Gemeinschaft, die tief berührt und uns zeigt: Wir sind nicht allein.

Respekt

im Umgang mit allen Lebewesen
Wir sind alle nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen. Wertschätzung und Empathie im Umgang miteinander sowie mit jedem Lebewesen sind das Fundament unserer Arbeit.

Worum es mir dabei geht: Ich möchte Räume schaffen, in denen Du die Hektik des Alltags abstreifen kannst. Mit Neugierde und Offenheit begegnen wir dem Unbekannten – sei es ein winziger Pilz am Wegrand oder die Stille des Waldes. In diesem Prozess der Entdeckung geschieht Etwas: Wir finden zurück zu uns – unserer eigenen Natur.

alpenentdecker, (c) Laura Wollschläger, Gruppe gemeinsam am Berg, Wandern mit allen Sinnen

Zurück ans Lagerfeuer:
Mein Weg zur Wildnispädagogik

Es gab eine Zeit, in der mein Leben aus Prozessoptimierung, tagefüllenden Video Calls und dem hohen Belastungsdruck einer Welt bestand, die niemals stillsteht. Viele Jahre verbrachte ich als IT-Projektmanagerin in einem Alltag, der sich für mich nicht mehr sinnerfüllt anfühlte. Erst als mein Körper die Notbremse zog, begann ich hinzuhören. Nach persönlichen Tiefpunkten und schmerzhaften Verlusten war mir klar: Es muss sich etwas ändern.

Per Zufall stieß ich auf die Ausbildung zur Wildnispädagogik – und in diesem Moment brannte sofort ein Feuer in mir. Es war kein bloßes Interesse, sondern die tiefe Gewissheit:
Das ist es, was ich schon immer machen wollte.

Zurück ans Lagerfeuer:
Mein Weg zur Wildnispädagogik

In meiner dreijährigen Zeit bei der Wildnisschule Waapiti durfte ich die Welt mit völlig neuen Augen sehen lernen. Ich habe dort mehr gefunden als Naturwissen:

  • Wiederentdeckte Neugier:
    Ich habe gelernt, die Welt wieder mit der staunenden Begeisterung eines Kindes zu betrachten.
  • Echtes Urvertrauen:
    Durch die tiefen Erfahrungen in der Gemeinschaft und die Stille der Natur habe ich meinen inneren Frieden und mein Vertrauen ins Leben zurückgewonnen.
  • Die Kraft der Einfachheit:
    Ich habe erfahren, wie wenig es braucht, um wirklich glücklich zu sein – und wie wertvoll echte Begegnungen sind.

 

 

Wildnispädagogik: Lernen wie unsere Vorfahren

Diese Erkenntnisse möchte ich gerne weitergeben. Dabei arbeite ich häufig mit Methoden der Wildnispädagogik. Ziel ist es, Deine Neugierde zu entfachen: Was Dich wirklich interessiert und was Du erlebst und intensiv spürst, vergisst Du nicht mehr. Es wird zu einem Teil von Dir – es ist echtes, lebendiges Wissen. Entdecke. Lache. Spiele. Lebe ~ Sei einfach Du!

Neugierig geworden?